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Tolle Hafenstädte an der Adriaküste

Weltkulturerbe-Stadt Trogir und das Ruinenwunder Salona/Solin

In unserem riesigen Apartement in der Nähe von Trogir schliefen wir entsprechend gut. Nach einem selbstgemachten kleinen Frühstück schlenderten wir ein paar hundert Meter zum Meer hinunter. In einigen kleinen Vorgärten könnten wir dabei Feigen, Kiwis und auch Granatäpfel(!) hängen sehen. Das erste Mal, dass ich Granatäpfel in freier Wildbahn sah. Natürlich gab es auch Zitronen, Orangen, Weintrauben und Oliven.

Am Kiesstrand war es noch sehr leer, kein Wunder um 10 Uhr morgens. Kurz Badekleidung angelegt, schon ging es rein ins warme Nass. Das Wasser war einfach so klar, dass wir sogar Fische auf dem Meeresboden erkennen konnten, die um unsere Füße herumschwammen. Das klare Wasser kommt wohl durch den Kies, der im Gegensatz zu Sand weniger aufwirbelt. Sodann beschlossen wir in unserem Urlaub definitiv noch weitere Schnorchel Sessions einzulegen.

Anschießend packten wir im Apartment die letzten Sachen und schlängelten uns über die schmale Küstenstraße bei starkem Abreiseverkehr hindurch nach Trogirs Altstadt. Nicht unweit des Busbahnhofs parkten wir unseren roten Ferrari und erkundeten zur Fuß die Altstadt.

Ein kleine mittelalterliche Altstadt, übrigens UNESCO Kulturerbe, erwartete uns. In einer guten Stunde hatten wir alles besichtigt, es war aber auch nicht sonderlich viel zu sehen. Am Ende machten wir noch auf dem örtlichen Markt Halt, um etwas Gemüse und ein Souvenir zu kaufen.

Am frühen Nachmittag fuhren wir dann Richtung Solin, um ein paar Ruinen der antiken Stadt Salona zu erkunden. Als wir auf dem Weg schon die heranziehende Regenfront sahen, nutzten wir die Zwischenzeit für einen Einkauf bei Kaufland (gibt’s auch in Kroatien). Das Glück war mit uns, denn danach nieselte es nur noch und wir konnten die Erkundung der alten Siedlung beginnen. Wir wurden leider etwas enttäuscht: das weitläufige Areal beherbergt zwar noch das Ampitheater oder auch die Thermen, allerdings ist das Gebiet von lärmenden Straßen und Industrieanlagen umgeben, einige Wege gleichen eher Trampelpfaden.

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Plattenbauten in Split

Mit gemischten Gefühlen verließen wir schließlich Solin, fuhren nach Split und checkten in unserem Guest House ein. Wir hatten zwecks Parkplatz keine Unterkunft direkt in der Innenstadt gewählt. Diese befand sich in einem hässlichen Gebäude im 4. Stock, mit noch hässlicherem Ausblick. Anna war etwas unglücklich. Um sie wieder glücklich zu stimmen, gönnten wir uns Fisch in einem Restaurant in der Innenstadt. Bei Anna gab es Scampis, bei mir ein Thunfischsteak. Schon beim Bestellen der Scampis zeigte sich unsere Unkenntnis, sodass wir beim genannten Gewicht pro Scampi von ca. 80g große Augen machten. Es wurde noch schlimmer. Uns schämend versuchten wir mit dem extra Besteck (im Nachhinein erfuhren wir, dass es sich um Hummerbesteck handelte) die Scampis zu verzehren. Das gelang uns mehr oder weniger, elegant lösten wir das Problem zumindest nicht.

Am Ende waren wir nicht satt, um 60€ ärmer und mussten uns noch jeweils ein Slice Pizza am nächstbesten Stand mitnehmen. Immerhin schmeckte und erheiterte uns die Flasche Hauswein.

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Fischgenuss in Split

Annas Schrecken von der Unterkunft war am nächsten Morgen so gut wie verflogen. Frohen Mutes machten wir uns in die Altstadt auf, um entspannt zu frühstücken. Das Cafe lag niedlich in einer kleine Gasse, die Tische waren auf den langen Stufe der Gasse angeordnet.

Danach folgten wir dem Stadtspaziergang des Lonely Planet. Die Innenstadt von Split ist vom Diokletianpalast gekennzeichnet, einem antiken Baukomplex, der als Alterssitz des römischen Kaisers Diokletian diente. Man kann es sich aber nicht als ein entsprechenden Palast vorstellen, es sind mehr Palast(ruinen) inmitten der gesamten Altstadt. Der Diokletianpalast bildet also heute die gesamte Innenstadt der Hafenstadt Split.

Zum Glück waren einige Touri-Gruppen vor Ort, sodass wir durch Zufall die engste Gasse von Split kennenlernten. Die hat den passenden Namen: „Lass mich durch“. Da merkt man dann, wie nett (oder auch nicht) der entgegenkommende sein kann. Hoch hinaus ging es danach auf den Glockenturm der Kathedrale des Heiligen Dominus. Der Blick auf die Adria und über die Dächer des Palasts war wundervoll.

Wir waren relativ früh fertig und konnten noch eine kleine Pause in der Unterkunft einlegen, bevor wir den restliche Nachmittag für einen Besuch in der Split Mall nutzen. Dort sind Läden beherbergt, die es in Deutschland seltener gibt, wie bspw. Pull & Bear oder Stradivarius. Anna freute sich, ergatterte ein paar Sachen, und auch ich konnte mich über ein neues Kleidungsstück beim ruhigen Shoppingerlebnis freuen. Zum Abschluss des Tages fuhren wir nochmal in die Innenstadt, gönnten uns einen leckeren Burger bzw. Trüffelpasta und ließen die Erlebnisse in Split bei Bier und Limo sacken.

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