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Plitvicer Seen – einer der wohl schönsten Nationalparks

Roter Ferrari

Nach einem 2-tägigen Aufenthalt in einer Stadt, war es an der Zeit den Urlaub mit etwas Natur aufzumischen. Auf unserem Plan stand der Nationalpark Plitvicer Seen. Dieser ist ein absolutes Muss für jeden der nach Kroatien kommt und sich nicht unbedingt die ganze Zeit am Strand sonnen will.

Auch in diesem Urlaub beschlossen wir ein Auto zu mieten, für uns ist es einfach die beste Möglichkeit, so viel wie nur möglich mitzunehmen. Gegen 8:30 Uhr kamen wir mal wieder mit einem Uber am Flughafen an, um unseren VW up! entgegenzunehmen. Nach einem kurzen Aufenthalt im heimischen Lidl, um sich mit Proviant und Wasser einzudecken fuhren wir Richtung Süden und erreichten schließlich zwei Stunden später die wunderschöne Karstlandschaft Mittelkroatiens.

Paradiesisch türkisblaue Seen & Wasserfälle

Nach einer sehr touristischen Informationsstelle samt Parkplatz strömten wir mit gefühlt weiteren 500 Leuten Richtung Eingang. In dem Park werden mehrere Routen vorgeschlagen, je nach dem wie lange man hier verweilen möchte. Wir beschlossen einen ganzen Tag den Seen zu widmen, also war die 4-6 stündige Wanderung perfekt. Nach einer 20 min. Fahrt im Panoramabus erreichten wir den Startpunkt des ersten Teils des Parks, von da an folgten wir fleißig den Wegen die mit einem „H“ gekennzeichnet waren. Auf unserem Spaziergang boten sich nun klare türkisfarbene Seen die alle stufenartig ineinander fielen. Das besondere der Plitvicer Seen ist nämlich, dass sie kaskadenartig aufgebaut sind und nur durch natürliche Barrieren voneinander getrennt sind. Je nachdem wie die Wasserverhältnisse zu der Zeit sind, bilden sich Wasserfälle die das überschüssige Wasser in den nächsten See befördern. Das und die umliegenden Gebirge bieten eine unglaubliche und einzigartige Kulisse.

Die kleinen schmalen Stege führen durch die Seen hindurch und teilweise gingen wir nur ein paar Zentimeter über dem Wasser. Außerdem gibt es keine Absicherungen, man könnte superschnell in das kristallklare Wasser hineinfallen und sich zu den zahlreichen Fischen gesellen. Manchmal steht man auf dem Steg, links von einem ist der See, rechts unten aber fällt das Wasser in einem Wasserfall in den nächsten See. Es zu beschrieben fällt superschwer, die Bilder aber sprechen hoffentlich für sich. Ebenso die Größe der Seen und das Wasserspektakel lässt sich schwer zusammenfassen. Kleine Ausschilderungen zeigen auf welcher Stufe des Sees und in welcher Höhe der gesamten Seenlandschaft man sich gerade befindet.

Der zweite Teil der Parks ist viel geläufiger als der erste Teil. Diesen haben wir mit einem Boot erreicht, welches den größten See überquert. Das Highlight ist der höchste Wasserfall Kroatiens (Veliki slap) mit seinen stolzen 78 m. Hier tummeln sich auch die meisten Touris. Auf unserem Weg gab es zum Glück doch nicht so viele wie wir vermuteten. An den Hotspots wollten natürlich alle die besten Bilder schießen aber es gab auch Orte wo es ruhiger zuging. Trotzdem möchte man sich nicht vorstellen wie voll und auch gefährlich (schmale Stege) es in der Hauptsaison werden kann.

Zum Schluss sind wir noch in eine Höhle gewandert, die 83 m tief war. Belohnt wurden wir mit  Dunkelheit und Muskelkater für den nächsten Tag, gelohnt hat sich das aber trotzdem. Das Interessanteste an dem ganzen Trip war, dass uns kein einziges Mal jemand nach dem Ticket gefragt hat. Hätten wir das bloß gewusst!

Nach stolzen 6 Stunden sind wir dann müde in unser „Apartmani“ gefahren. Dieses lag direkt am Fuß eines Berges. Auf dem Hof gab es Schweine und freilaufende Hühner, die Adi besonders zusagten. Zum Abendessen fuhren wir zum Restaurant an einer Schnellstraße. Sowas muss man auch mal gemacht haben. Viele andere Einkehrmöglichkeiten gab es aber so oder so nicht.

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