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Zwei Tage in Zagreb

Ankunft

Nach einer 4-stündigen Fahrt mit dem Postbus kamen wir am Flughafen Köln-Bonn an. Vor dem Einchecken gönnten wir uns noch ein ordentliches Burger King Menü. Der lieben Anna fiel dann natürlich auf, dass sie ihr Nagelset und einige Flüssigkeiten noch im Handgepäck vergessen hatte. Nur unser Koffer war schon eingecheckt. Wir hatten keine Wahl und mussten das Risiko in Kauf nehmen. Bei der Sicherheitskontrolle interessierte sich nur wieder einmal keiner für die spitzen Gegenstände im Handgepäckkoffer.

Der Flug mit Eurowings verlief ruhig, nach nur 1h und 20 min landeten wir schon in der kroatischen Hauptstadt. Anna zerstörte versehentlich mein Parfüm, wir holten schnell ein paar Kunas und bezahlten den Bus in die Zagreber Innenstadt. Von dort war es nur noch ein 20 min Spaziergang bis zum Hostel Bureau.

Stadtspaziergang und die entsprechende Stärkung

Unseren ersten Tag in Zagreb starteten wir mit einem leckeren Frühstück in einem nahegelegenen kleinen netten Café. Es gab Omelett für Anna und für mich gebratenes Gemüse mit Spiegeleiern und Bacon.

Danach machten wir uns zu dem Startpunkt unseres Zagreb Stadtspaziergang auf, dem Ban-Jelačić-Platz. Von dort ging es weiter zum ersten Ziel, dem Dolac Markt. Schon in aller Frühe verkaufen die Damen hier Gemüse und Obst, aber auch Fisch und Käse. Anna entdeckte an einem Stand sogar kleine Erdbeeren aus dem Wald, wie sie diese nur aus der Ukraine kannte. Nach einem kurzen Stop an der Kathedrale Zagrebs ging es weiter über das Steinerne Tor (Kamenita Vrata), welches heute eine gut besuchte Gebetsstätte ist, bis wir die St.-Markus-Kirche erreichten. Diese liegt im Stadtteil Gradec und besticht durch die besonders bunten Ziegel. Diese zeigen einerseits das Wappen Zagrebs und andererseits das historische Wappen des dreieinigen Königreichs Kroatien, Slawonien und Dalmatien.

Unser Mittagessen verdienten wir uns, nachdem wir ein paar Stufen auf den Lotrščak Turm kletterten. Von oben hatte man einen super Ausblick über ganz Zagreb, sogar das Medvednica Gebirge Richtung Norden war zu sehen. Bei geschmierten Broten setzten wir uns und Anna laß mir etwas über die Geschichte Kroatiens vor. Den restlichen Nachmittag nutzten wir für ein ausgiebiges Shopping in den vielen Läden der Stadt.

Nach einer kurzen Ruhepause im Hostel machten wir uns auf den Weg zum nahegelegenen „World on a plate“ Festival. Folglich gönnten wir uns am ersten Tag nicht gleich Ćevapčići und Co., sondern Kotthu, ein aus Sri Lanka stammendes gehacktes Gemisch aus Nudeln(?), Gemüse, Käse und Chicken. Des Weiteren aßen wir noch einen Burger und ein mazedonisches Gericht namens Selsko Meso, ein Gulasch mit Pilzen. Dazu gab es noch den starken Putin Cocktail, der eigentlich nur sauer war, und ein Weinchen für die Dame.

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Das erste Mal mit Uber unterwegs

Nach dem reichhaltigen Abendessen am Vortag gönnten wir uns ein ebenso deftiges Frückstück am nächsten Morgen. Dazu ging es zu einem gut bewerteten Café, wo uns ein Englisch Breakfast, Sandwiches und Pancakes erwarteten. Fertig mit der Welt und nur bereit die Stadt rollend zu erkunden machten wir uns zum Mirogoj-Friedhof auf. Es ist wirklich einer der schönsten Friedhöfe, die ich bisher gesehen habe.

Dabei benutzten wir zum ersten Mal den Dienst Uber. In Deutschland verboten, kann man hier in Kroatien einfach seinen Fahrer rufen, eine Karte zeigt die verbleibende Wartezeit und die aktuelle Position des Fahrers an. Das Kennzeichen des Autos wird auch direkt in der App angezeigt, sodass ein Auffinden des Fahrzeugs nicht schwer fällt. Wie in einem Taxi (nur ohne ratterndes Taxameter) geht es in dem Privatfahrzeug ans Ziel. Einfach aussteigen und fertig. Uber erkennt, wenn sich Fahrer und Fahrgast entfernen und beendet die Fahrt. Die Rechnung kommt dann easy per Mail und der Betrag wird per Kreditkarte eingezogen.

Am Nachmittag nutzten wir Uber gleich wieder, um uns zum Park Maksimir chauffieren zu lassen. Dort sollte es einen spektakulären Pavillion geben, uns haute dieser allerdings nicht so um. Trotzdem ein schöner grüner Fleck am Rande Zagrebs. Bei einer kleinen Pause auf einer Bank mitten in einem Blumenbeet las mir Anna wieder einiges über die Geschichte Kroatiens vor. Auf dem Rückweg entdeckten wir in einem kleinen See sogar ein paar Schildkröten!

Mit der Tram ging es zurück in die Innenstadt. Gleich gegenüber des Hostels genossen wir in einem Cafe namens Meet Mia sehr leckere kleine Torten. Sehr gesättigt hatten wir noch gut 2 Stündchen Zeit, um endlich Ćevapčići genießen zu können. Mich wunderte die Kombination mit Fladenbrot und frischen Zwiebeln, ich hatte da etwas anderes erwartet. Auf dem Rückweg gab es zum Abschluss des Zagreb Aufenthalts noch eine Kugel Eis für jeden!

Unsere zwei Tage Aufenthalt reichten unserer Meinung nach vollkommen aus, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten lassen sich sogar schon in einem Tag ansehen. Die Hauptstadt Kroatiens beeindruckt auf jeden Fall durch niedliche kleine Häuser, eine tolle Barszene und durch modebewusste Bewohner (wie man es aus Italien kennt).

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Heinrich

    Wir waren im letzten Jahr in Kroatien und úns hat es ganz toll gefallen! Zagreb haben wir extra besucht. Ich bin mir sicher, dass ein Tag reicht, um alle Sehenswürdigkeiten zu besuchen 🙂

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