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Willkommen in der Hauptstadt der EU – Brüssel (I)

Unser Himmelfahrtwochende nutzten wir, um meine Großeltern in Bochum und Köln zu besuchen. Dabei kam uns schon vorher die Idee, die Reise nach Nordrhein-Westfalen mit einem kurzen Abstecher nach Brüssel zu verbinden.

Am Samstagmorgen machten wir uns dann auf den Weg Richtung belgische Hauptstadt. Mit dem Megabus dauerte die Fahrt direkt ins Zentrum nur ca. 3h. Wir besorgten uns sogleich ein 24h Tagesticket für Tram & Bus in Brüssel. Kostenpunkt nur 7,5€ pro Person. Es passte einfach perfekt, da wir genau 24h in Brüssel bleiben sollten. Unser B&B Hotel mit dem Namen Serpentin lag etwas südöstlich des Innenstadtrings, mit dem Bus aber gut zu erreichen.

Ein niedliches, modern eingerichtetes Zimmer erwartete uns, in der allerdings noch die Putzfrau herumwuselte. Doch sie war fast fertig und wir konnten unser Zimmer keine 10 min später beziehen. Nur kurz aufgefrischt und Sachen abgelegt, fuhren wir sofort wieder zurück in die Innenstadt. Erster Stop: Mittagessen.

Fritten mit Miesmuscheln und leckere belgische Waffeln

Leider hatten wir in Köln schon sehr früh gefrühstückt, mittlerweile war es weit nach 13 Uhr, unser Magen knurrte. In meinem Google-Maps-Gelbe-Sterne-Wichtige-Orte-Markier-WirrWarr suchte ich den passenden Punkt heraus, mit der Angst, die Zuordnung nicht mehr richtig zu kennen. Trotzdem landeten wir am Ende in dem richtigen Lokal und ließen uns das Mittagessen bei Kartoffelstampf mit Bratwurst & Fritten mit Miesmuscheln bei einem kühlen Bier schmecken.

Gut gestärkt konnten wir nun also mit unserer Erkundungstour durch Brüssels Innenstadt beginnen. Zuerst ging es in die Galeries Royales Saint-Hubert, eine imposante Ladenpassage, die der Galleria Vittorio Emanuele II in Mailand (siehe hier) sehr stark ähnelt. Hier fanden sich, wie schon zu erwarten war, teure Läden, von Chanel bis Longchamp, aber auch sehr viele Schokoladenläden. Diese boten verschiedenste Schoko- und Pralinenvariationen in diversen Preisklassen an. In einem Laden konnte man sogar probieren 😉

Weiter Richtung Norden ging es zum Belgischen Comic-Zentrum.  In das Museum selbst verschlug es uns nicht, es ging nur kurz in den zugehörigen Shop. Die Welt der Comics ist dann doch viel größer, als wir erwarteten. Mittlerweile gibt es sogar Star-Wars und Minion Comics.

Vorbei an der Kathedrale St. Michael und weiteren Schokoladenläden ging es weiter zum zentralen Platz Brüssels, dem Grand Place. Als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes besticht es durch wunderschöne, gold ausgeschmückte barocke Fassaden, die den Platz umschließen. Der Besuch im angrenzenden Rathaus war ernüchternd, wenigstens für ein Bild vorm schönen Blumenbeet reicht es. Als Stärkung genehmigten wir uns noch die typische belgische Waffel, eine mit Nutella on top, die andere mit Früchten und Schokosoße. In Sachen Naschereien kommt man in Brüssel auf jeden Fall nicht zu kurz!

Den verbleibenden Nachmittag ließen wir uns treiben, besuchten das Pipi machende Männchen Manneken Pis und aßen in einem mongolischen Pavillion des Stadtfestes „Festival of world culture“ leckere Buuz, das sind gedämpfe Teigtaschen, ähnlich den fabelhaften Pelmenis. Schließlich ging es zurück in unsere gemütliche Unterkunft. Es blieb aber wieder nur kurz Zeit zum Entspannen und Auffrischen. Wir zogen gegen 21 Uhr nochmal los, um das nächtliche Brüssel auf uns wirken zu lassen. Letztlich kehrten wir noch in ein Restaurant ein, der lange Tag bereitete uns doch Hunger. Im Ellis Gourmet Burger Laden am St. Katharinen Kirchplatz aßen wir einen „Happen“.

Nach einem nächtlichen Verdauungsspaziergang durch die pulsierende Innenstadt fielen wir erschöpft, glücklich und satt in unser weiches Bett.

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